Betrugsmaschen

Um Sie vor betrügerischen Anfragen zu schützen, haben wir einige der gängigsten Betrugsmaschen für Sie zusammengefasst.

Überzahlungen und Rückerstattungsanträge

In diesem Beispiel senden Betrüger einen gefälschten Bankscheck oder eine gefälschte Zahlungsanweisung und fordern dann eine Rückerstattung an, bevor Sie oder die Bank von der gefälschten Zahlung Kenntnis erhalten. Betrüger können auch mit Kreditkarte bezahlen und eine Rückerstattung über eine andere Zahlungsmethode beantragen.

Häufige Ausreden, um einen Scheck auszustellen:

  • „Kreditkarten sind in meinem Land nicht sicher oder verfügbar.”
  • „Ich wurde kürzlich Opfer von Identitätsdiebstahl, daher zahle ich lieber mit einem Bankscheck.“
  • „Da mein Arbeitgeber/Ehepartner/Freund zahlt, muss ich einen Scheck schicken.“

Identitätsbetrug

Dieser Betrug geht von einer Person aus, die sich als vertrauenswürdig ausgibt (wie etwa ein Geistlicher, Kapitän, Arzt oder Militärangehöriger), um einem Gastgeber ein falsches Gefühl der Sicherheit zu geben. Dieser Betrug geht oft mit einem Überzahlungsbetrug einher.

Planung einer Überraschungsreise

In diesem Beispiel behauptet der Betrüger, eine Reise für eine andere Person buchen zu wollen. Zum Beispiel gibt sich die Person als jemand aus, der/die eine Überraschungsreise für einen Freund bucht, oder als Reisebüromitarbeiter. Gastgebern wird glaubwürdig erklärt, warum auf den Zahlungsmitteln ein anderer Name steht.

Anreise innerhalb von 24 Stunden für einen kurzen Aufenthalt

Der Betrüger bucht einen Aufenthalt 24 Stunden im Voraus für einen kurzen Aufenthalt. Diese Betrugsmasche ermöglicht es Betrügern, in Ihrer Unterkunft zu übernachten, bevor Ihre Bank überhaupt feststellt, dass die Zahlungsmethode betrügerisch ist. Die Betrüger sind bereits abgereist, bevor die Zahlung rückgängig gemacht wird.

Dieser Betrug kann mit einem Überzahlungsbetrug einhergehen. Ein Betrüger nimmt einen Teil seines Aufenthalts wahr, reist dann vorzeitig ab und verlangt eine teilweise Rückerstattung. Bis Sie feststellen, dass Sie Opfer eines Zahlungsbetrugs geworden sind, ist Ihr Gast bereits abgereist.

Häufige Anzeichen eines Betrugs

Buchungsanfragen von Betrügern können manchmal seriös wirken. Sehen Sie Ihre Anfragen vorsichtig durch und beachten Sie folgende häufige Anzeichen:
  • Fehlerhafte oder sonderbare Rechtschreibung, Grammatik, Groß- und Kleinschreibung und Zeichensetzung.
  • Mehr Informationen als üblich.
  • Sie werden aufgefordert, außerhalb der Website zu kommunizieren.
  • Sie werden aufgefordert, zertifizierte Schecks, Bankschecks oder ungesicherte Überweisungen als Zahlungsmittel zu verwenden.
  • Keine Kommentare in der Anfrage oder Kommentare, die nicht zu Ihrer Unterkunft passen.

Schützen Sie sich

Für ein geringeres Risiko, Opfer einer betrügerischen Buchungsanfrage zu werden, empfehlen wir folgende Richtlinien:

  • Akzeptieren Sie niemals einen höheren Betrag als den tatsächlich fälligen Betrag.
  • Senden Sie niemals Rückerstattungen für Überzahlungen.
  • Akzeptieren Sie nur Online-Zahlungen.
  • Wenn eine Anfrage nicht seriös ist, markieren Sie sie als Spam. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie vermuten, dass Sie eine Anfrage von einem Betrüger erhalten haben.